Page 42 - GUSSASPHALT MAGAZIN 2-2019
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Projektbeteiligte und Baudaten
Neubau Historisches Museum Frankfurt
Möchten auch Sie Ihr Bauvorhaben, in dem Guss- asphalt erfolgreich eingesetzt wurde, einer inter- essierten Leserschaft präsentieren?
Dann sollten Sie sich bei uns melden. Wir gestal- ten aus Ihren Unterlagen und in enger Abstim- mung mit Ihnen einen ansprechenden Artikel auf vier bis fünf Doppelseiten.
Das nächste GUSSASPHALT MAGAZIN erscheint Anfang Juni 2020 und wird kostenfrei an über 10 000 Architekten, Planer, Baugesellschaften, Bauträger und Kommunen verschickt. Darüber hi- naus steht es als PDF dauerhaft auf unserer Seite gussasphaltwissen.de zum Download zur Verfü- gung. So werben Sie für Ihr Architekturbüro und gleichzeitig für die Vielfältigkeit des Baustoffs Gussasphalt.
Bitte geben Sie bei Ihrer Bewerbung an, wo Guss- asphalt zum Einsatz kam und gerne auch, war- um Sie sich für diesen Baustoff entschieden ha- ben und wer ihn ausgeführt hat.
Wir freuen uns auf Ihre
Bewerbungen.
bga Beratungsstelle für Gussasphalt- anwendung e.V.
Dottendorfer Straße 86 · 53129 Bonn Telefon 0228 239899 · info@gussasphalt.de
Erläuterungstext
Neubau Historisches Museum Frankfurt
Das historische Museum in Frankfurt gehört zu den ältesten Einrichtungen seiner Art. Unmittelbar am Zentrum, dem Römer. In der Innenstadt zum Main hin, war es bis in die zehner Jahre in einem Ensemble historischer Bauten und in einem Erweiterungsbau aus den siebziger Jahren in Stahlbetonbauweise untergebracht. Dieses Gebäude war aus technischen Gründen, den Brandschutz, die Fluchtwege wie auch die Schadstoffbelastung betreffend, abgängig.
Deshalb schrieb die Stadt einen Wettbewerb für einen Neubau aus, mit dem zum einen eine stadträumliche Verbesserung der Gesamtsituation erwartet wurde, auf der anderen Seite den geforderten musealen Anforderungen Rechnung getragen werden sollte.
Nach Fertigstellung wird der neue Ausstellungsbau zusammen mit den bestehenden historischen Gebäuden eine Einheit bilden.
In einem ersten Schritt erfolgte die Sanierung der Altbauten durch das Büro Diezinger & Kramer, indem bis zur Fertigstellung des ergänzenden Neubaus der Betrieb des Museums stattfindet.
Der Entwurf für die Erweiterung sieht vor, zwischen den Altbauten und den zusätzlichen Ausstellungsräumen einen städtischen Platz aufzuspannen, der auf seinen Schmalseiten durch den sogenannten Stauferbau und einem der wenigen durch die Kriegszerstörungen verschont gebliebenen Fachwerkgebäude begrenzt wird. Unter diesem Platz befindet sich die Verteilerebene, bzw. ein unteres Foyer, von dem die Ausstellungsebenen auf vier Geschossen erreicht werden. Ein besonderes Merkmal des Baukörpers ist sein Dach, das aus zwei anein- ander liegenden Satteldächern in Längsrichtung gebildet ist.
Ein Museum, das sich mit der Geschichte der Stadt befasst, sollte selbst Beispiel dafür sein, wie die Stadt an dieser Stelle ohne Bruch weitergebaut werden könnte. Das ist in erster Linie eine Frage der Behutsamkeit und Sorgfalt, mit der die Korrektur des Wiederaufbaus, der sich um die Geschichte nicht scherte, erreicht werden kann. Dennoch soll das Besondere der Einrichtung, in einer neuen und gleichzeitig auch vertrauten Art und Weise sichtbar werden.
Baubeteiligte Bauherr:
Architekten: Projektleiter: Projektsteuerung: Tragwerksplanung: Prüfstatik: Bauphysik: Brandschutz: Geotechnik: Planung HLS: Planung ELT: Aufzugplanung: Bestandsumbau:
Projektdaten
Wettbewerb: Planungsbeginn:
Abbruch:
Baugrube:
Umplanung aufgrund historischer Funde: Rohbaubeginn: Inbetriebnahme Foyers
und Verwaltung: Fertigstellung Museografie:
HNF: BGF: BRI:
Standort:
Stadt Frankfurt am Main,
Dezernat VII-Kultur und Wissenschaft, Kulturamt,
vertreten durch das Hochbauamt Frankfurt am Main
Lederer Ragnarsdóttir Oei Architekten, Stuttgart
Daniel Steinhübl
Hochbauamt Frankfurt am Main
Lenz Weber Ingenieure GmbH, Frankfurt am Main
Werner Sobek Frankfurt GmbH & Co. KG, Frankfurt
Bobran Ingenieure Akustik + Bauphysik, Stuttgart
Halfkann + Kirchner, Frankfurt am Main
ISK Ingenieursgesellschaft mbH, Rodgau
ZWP Ingenieur AG, Wiesbaden
Steinigeweg Planungs GmbH & Co KG, Darmstadt
Beiersdorf Herzhauser Planung, Frankfurt
DIEZINGER & KRAMER, Diezinger Architekten GmbH, Eichstätt
01/2008 – 1. Preis 04/2008
06/2011
03/2012 bis 12/2012
ca. 8 Monate 09/2013
05/2017 10/2017
6.420 m2 10.150 m2 51.150 m3
Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main


































































































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